rosarot-wundervoll oder realistisch mit Herzenswärme und Optimismus?!


Da gibt es jene wenige, denen bewusst ist, welcher Reichtum an Praxis und Ideen weltweit, regional und im direkten Lebensumfeld bereits vorhanden ist. Damit ein zusammenführendes Fundament in seiner Verwirklichung zu unterstützen, in die Zivilgesellschaft hineinzuwirken – mit den nötigen Ernst und einer gesunden Skepsis, vor allem aber mit großer Herzenswärme und viel Optimismus – das ist das Ziel, wenn man die Sehnsucht nach einer Kultur nähren möchte, die Beziehungsfähigkeit, Förderung des Lebens, Partizipation, Ausgleich und eine reflektierende Spiritualität würdigt. “Wandel unserer Gesellschaft hin zu lebensfördernden Werten”, oder zum Beispiel “[…]immer an der Frage orientiert, wie wir heute und morgen leben wollen”, hören und lesen wir immer öfter. Wir lernen immer häufiger Menschen kennen, die den Wandel als notwendig erachten und ihn als Herausforderung spüren. Salopp gesagt, gerade in diesen Zeiten… Wer kann da Ressource sein, Begleiter, Anreger und Ermutiger? Wer oder was fördert eine Kultur der Verbundenheit?

“Im Glauben der nigerianischen Yoruba ist Oyá die Göttin der Transformation. Sie fegt als >>Wind des Wandels<< über veraltete Strukturen hinweg und lässt dort, wo Ungerechtigkeit und Unterdrückung herrschen, keinen Stein mehr auf dem anderen. Dabei ist sie stets der Wahrheit und der Gerechtigkeit verpflichtet.”

Diese in den beiden obigen Absätzen Beschreibungen führen zu etwas, was ich schon mehrfach versucht habe, mit in meine Blogs einfließen zu lassen. Ich kann´s nicht besser beschreiben, sry, deshalb lest bitte selbst weiter:

Oyá – ein Zukunftswerk

siehe auch: oya vimeo

Nachrichten: Junge Union schlägt Ausweitung der Netzzensur vor | Creative Commons im Deutschlandradio | Urheberrecht ist wie Prohibition | Fall Schweitzer: Abmahner in der Rechtfertigungsfalle? | Kongress der unabhängigen Medien in Berlin | Wenn ihr mal sehen wollt, wie krass die Contentmafia das Abmahnunwesen inzwischen optimiert und effizienter gemacht hat, den verweise ich mal auf diesen winzigen Einblick. Ich zitiere mal die betreffenden Twittermeldungen, um die es geht:http://twitpic.com/ogoi7 – 2 x Filesharing: Auskunftsansprüche nach § 101 UrhG und die zwei zwei Gerichtsakten dazu.So, für die Statistik: Fall 1: angegebener Wert der Auskunft: 3000,00 € bei 1739 IP-Adressen. Gegenstandswert einer Abmahnung 10000,00 €.Für die Statistik: Fall 2: kein Wert angegeben oder festgesetzt bei 11306 IP-Adressen. Gegenstandswert einer Abmahnung 50000,00 €(!).Denn so, werte Leser, wird in Deutschland Urheberrecht durchgesetzt. In einem Kommentar zu dem Blogpost sagt der Twitterer dann noch folgendes:Die Daten wurden zwischen dem 14.09.09 und 16.09.09 sowie zwischen dem 12.09.09 und 18.09.09 erhoben.Das ist inzwischen so ein Breitenphänomen, dass wir es hier nicht mehr mit einer Strafe zu tun haben, sondern mit einer Steuer. Die dann direkt in einen Bailout für die Contentmafia fließt. | Lacher des Tages: Zensursula persönlich ließ das neue Rammstein-Album auf den Index packen. Nun bin ich kein Freund von Rammstein und ihrer Musik, aber das lässt doch tief blicken, wo wir heute wären, wenn diese Frau unser Internet zensieren dürfte.Im Einzelnen wurde der Track “Ich Tu Dir Weh” sowie ein Artwork-Foto, das Gitarrist Richard Kruspe mit einer auf seinen Knien liegenden Frau darstellt, moniert: dies seien jugendgefährdete Darstellungen von S/M-Praktiken.Wie im Mittelalter! Als ob unsere Jugend ein Rammstein-Album braucht, um von S/M zu erfahren. | Was macht eine angesehene Großbank wie UBS, wenn sie zum Zocken kein Eigenkapital einsetzen wollen? Sie zocken einfach mit den Einlagen ihrer Kunden. Dafür haben sie jetzt eine Millionenstrafe aufgebrummt bekommen. | Wikipedia in der Krise | Was Wikipedia von Indymedia lernen könnte | GREENER GADGETS | “[...]Zugleich setzt Washington mit dem Fernbleiben von US-Präsident Obama bei den heutigen Mauerfall-Feiern eine Serie diplomatischer Brüskierungen der Bundesregierung fort. Die Ursache, die auch dem Streit um Opel zugrunde liegt, nennt ein früherer US-Botschafter in Deutschland in der Presse: einen neuen Nationalismus im Berliner Establishment.” | Referat von Jan Pehrke (Coordination gegen BAYER-Gefahren) im Seminar “Haste mal ´ne Billion? Konzerne, Kapitalismus und die Krise”

  1. Schlafwandler
    2. April 2010 um 11:00 | #1
  2. 6. August 2011 um 23:25 | #2

    Paradigmenwechsel mit der “kritischen Masse: 10 Prozent”

    http://www.sein.de/gesellschaf​t/zusammenleben/2011/kritische​-masse-10-prozent-fuer-ein-neu​es-paradigma.html

    “Oft, wenn ich mit Menschen darüber spreche, dass ich an einen großen Wandel glaube, an ein fundamentales Umdenken der Menschheit, verweisen mich vor allem pessimistische Gesprächspartner immer wieder auf ein Argument: Sieh dich doch nur mal um, der Großteil der Menschen ist doch überhaupt nicht bereit und in der Lage es zu verstehen!

    Abgesehen davon, dass eine gute Portion Arroganz dazugehört, zu glauben, andere Menschen wären nicht in der Lage ein so einfaches Prinzip wie Kooperation zu begreifen, gibt es noch eine andere Sichtweise auf diesen Einwand. Es ist überhaupt nicht nötig, dass alle Menschen zu einem Verständnis großer philosophischer Tiefe gelangen. Um eine neue Meinung und ein neues Paradigma zu etablieren, reicht eine verhältnismäßig kleine Gruppe von Menschen – eine “kritische Masse”, die [...]

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