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RSS & Co.


 
zum Thema: "Haste schon einen RSS-feed von meinem Space?"
 
Da dachte ich, "Homepage ade, ich richte mir schnell mal `nen Space oder Blog ein…". Ups, merke, da sind unzählige (!) Menschen im so genannten Web 2.0 schon Lichtjahre weit auf der zweiten Überholspur unterwegs. Und ich habe von Tuten und Blasen null Plan.
Nun, das (im Sinne von "schneller, höher, weiter") muss nicht mein Maßstab sein. Mut zur (eigenen) Langsamkeit.
Habe also seit letztem Jahr hier in oder auf meinem Space wahllos Inhalte zusammengetragen, die mein Dingens sind – egal, ob sie anderen Gefallen oder nicht. So weit so gut. 
Jetzt versuche ich, ein wenig mehr vom Web 2.0 zu verstehen. Dazu kann mir und vielleicht auch dem Besucher das so genannte
"lexikon2"  (http://lexikon2.blog.de/)  helfen. Da finden sich unter anderem: "Die 20 wichtigsten Begriffe rund um Communities.", "Die 20 wichtigsten Begriffe fürs Web 2.0.", "Die 10 besten Bloganbieter." oder "Die 33 wichtigsten Begriffe für Blogger.".
So bin ich über lexikon2 auf eine Website gekommen, auf der das so genannte RSS erklärt wird, hier eine Zusammenfassung:
 
Immer mehr für Bürgerinnen und Bürger wichtige und aktuelle Informationen sind im Internet zu finden.
Die Internet-Seiten oder Informationsquellen werden immer zahlreicher. Beispiel: In der Blog-Übersicht meines Spaces findet Ihr neben dem Kategorie-Namen ein kleines orange-weißes Symbol… da könnt Ihr gezielt einen RSS aufnehmen.
Die Zeitpunkte der Veröffentlichung der Informationen sind unregelmäßig: manchmal täglich, manchmal nur alle paar Wochen.
Lest, wie es möglich ist, mit Hilfe von RSS und ohne viel Aufwand informiert zu bleiben.
Wie geht man bloß mit dieser Informationsflut um?
Surfer sind heute "gezwungen", die wichtigen Quellen regelmäßig anzusurfen um informiert zu sein. Sehr häufig wird eine Seite besucht, nur um festzustellen, dass es nichts Neues gibt.
Bisher lautete die Lösung dieses Problems: E-Mail-Newsletter, der jedoch nicht so praktisch ist – die Gründe, warum nicht, spare ich mir an dieser Stelle.
Doch was ist "RSS"? Eigentlich ganz einfach:
RSS (Abkürzung für "Really Simple Syndication") ermöglicht es Surfern, die Beiträge einer Webseite zu abonnieren.
Die Surfer benötigen dafür eine "Abonnement-Lese-Software" oder einen modernen Browser, wie z.B. den Avant Browser (http://www.zdnet.de/downloads/prg/r/p/de0DRP-wc.html). Es gibt unterschiedliche Konzepte dafür.
Die Abo-Lese-Software kuckt automatisch zum Beispiel jede Stunde (sofern ein Nutzer online ist) bei den Abo-Quellen vorbei.
Unbemerkt im Hintergrund. Gibt es etwas Neues?
Falls ja, dann werden innerhalb der Abo-Lese-Software die Überschrift, der Anreißer und der Link zum vollständigen Beitrag auf der Quellenseite angezeigt.
Will sich ein Abo-Nutzer einen Überblick über die Neuigkeiten in seinen Abo-Quellen informieren, dann werden alle neu hinzugekommenen Überschriften und Anreißer angezeigt.
Ein Klick auf die Überschrift und der ganze Beitrag wird aufgerufen.
Es entfällt also das häufige umsonst Nachkucken.
Ein neuer Beitrag wird schnell wahrgenommen – nicht zur Unzeit, sondern dann, wenn der Nutzer aufnahmebreit ist.
Selbst die Quelle, die vor drei Monaten das letzte Mal einen Beitrag veröffentlichte, ruft sich automatisch selbst in Erinnerung.
Eine große PDF-Datei wird nur durch die Leitung geschickt, wenn sie angefordert wird, weil der Inhalt wirklich interessiert.
Es ist also für jeden Anbieter von Informationen im Internet zukünftig wichtig, neben den Beiträgen auf der eigenen Internet-Präsenz zusätzlich einen "RSS-Feed" bereitzustellen.
Blog-Software und immer mehr Content-Management-Systeme erledigen dies automatisch.
Was genau ist ein "RSS-Feed"?
Ein Beitrag auf einer Internet-Präsenz besteht in der Regel hieraus:
 
Überschrift
Anreißer
Volltext des Beitrags (und eventuell Fotos).
 
Zusätzlich gibt es auf einer Internet-Seite dazu eine Navigation und ein Layout.
 
Wie schon geschrieben, wird von einer RSS-fähigen Software sozusagen parallel und automatisch eine RSS-Variante erstellt.
Allerdings ohne Navigation und Layout:
 
Überschrift + Link zum Beitrag der Quelle
Anreißer
 
Mehrere solcher RSS-Varianten verschiedener Beiträge nennt man "RSS-Feed", "News-Feed", oder "Feed":
 
Überschrift 1 + Link zum Beitrag der Quelle 1
Anreißer 1
 
Überschrift 2 + Link zum Beitrag der Quelle 2
Anreißer 2
 
Überschrift 3 + Link zum Beitrag der Quelle 3
Anreißer 3
 
Überschrift 4 + Link zum Beitrag der Quelle 4
Anreißer 4
 
Ein RSS-Feed ist also eine Art "Nachrichtenkanal".
Wikipedia nennt es auch "Nachrichteneinspeisung".
 
Wirklich simpel – oder?
 
Manche RSS-Feeds schicken sogar den ganzen Text des Beitrags oder auch Fotos zur Abo-Lese-Software mit.
Das kann von Betreiber-Seite aus konfiguriert werden.
Viele Anbieter schicken nur den Anreißer, weil sie ja wollen, dass die Interessierten zur eigentlichen Website surfen, um da dann auch die Werbung zu sehen und eventuell weitere Texte zu lesen.
Ein weiterer Vorteil von RSS-Feeds ist, dass dieser Nachrichtenkanal auch in fremden Internet-Präsenzen (in deren Layout) eingebunden werden kann. So kann sich zum Beispiel eine Internet-Seite mit den neuesten Schlagzeilen von tagesschau.de schmücken.
Oder der Landesverband eines Vereins bindet in seine Präsenz die Nachrichten des Bundesverbands ein (und umgekehrt?).
Auch beschränkt sich RSS nicht nur auf Textnachrichten. Abonniert Ihr zum Beispiel beim Deutschlandfunk alle "Anreißer" der Interviews des Tages. Diejenigen Interviews, die Euch interessieren, ladet Ihr Euch als MP3 herunten, überspielt sie auf Euren I-Pod (ein mobiles Abspielgerät, sozusagen ein Nachfolger des mobilen Kassettenabspielers) und ab auf die Laufstrecke.
Gleiches ist mit Video-Beiträgen möglich – nur während des Sports wird das Ansehen schwierig.
Doch wie kann ein Interessent denn nun "seine" ganzen Abonnements "einsammeln" und lesen?
Noch ist "Abo-Lese-Software" vor allem bei Internet-Experten anzutreffen.
Diese nutzen diese Technik schon länger, um ihren Informationsvorsprung mit möglichst wenig Zeitaufwand noch weiter ausbauen zu können.
Doch immer mehr Software, die auch von "Otto Normalsurfer" genutzt wird, hat eine "Abo-Lese-Software" eingebaut.
Welche Konzepte für Abo-Lese-Software gibt es?
Drei Möglichkeiten bestehen, um komfortabel und regelmäßig RSS-Feeds zu lesen.
Für die Massen: Als Komponente im E-Mail-Programm oder im Browser
Vermutlich wird die breite Masse an Internetsurfern nicht so viele RSS-Feeds abonnieren, dass sich eine Extra-Software zum Lesen lohnt.
Es ist daher naheliegend, die Abo-Möglichkeit in das E-Mail-Programm oder den Browser zu integrieren.
 
In den nächsten Veröffentlichungen meinersets werde ich versuchen die Begriffe "Permalink" und "Trackback" ein wenig detaillierter  mit dem gewillten Leser zu begreifen versuchen.
 
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