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„So wie ich bin“ oder die Sache mit dem gebrochenen Bein


 

ojo_by_zilla774

Das Gedicht von Otti Pfeiffer bekam ich nach meiner ersten Sitzung bei meiner Meditationslehrerin. Erste Schritte zu meiner eigenen Spritualität. Doch, gerade bei mir, denke ich, ein langer Weg, mühsam, so sehr – denn: "[…]dass mich einer liebt." funktioniert nur, wenn ich mich selbst liebe. Das bedeutet bei mir erst einmal, genau das zu lernen. Tja, und das ist DER Punkt. 

So wie ich bin

Ich träume davon,
dass jemand mich annähme,
einfach so wie ich bin,
mit meinen ungereimten Wünschen,
unfertigem Charakter
und alten Ängsten.
Ich träume davon,
dass jemand mich gelten lässt,
ohne mich zu erziehen,
mit mir übereinstimmt,
ohne sich anzustrengen.
Ich träume davon,
dass ich mich nicht verteidigen muss,
nicht erklären und kämpfen muss,
dass einer mich liebt.

Otti Pfeiffer

DER Punkt ist so erheblich groß, dass ich es nicht zulasse (-n kann) geliebt zu werden. Pauschales Abblocken von Nähe.

Und passend (!) bekam ich heute von Fr. B. vom ABW einen Text nach M. Feigenwinter:

"[…] aber auch meine Schwächen anerkenne

dann geht vielleicht auch mir ein Licht auf

das mich ruft

mir den Weg zum neuen Leben weist."

Unerreichbar erscheinende Wünsche angesichts der Tatsache, dass ich in diesem Jahr – einem Uhrwerk gleich – alle zwei Monate in mehr oder minder tiefe Depression verfalle.

Der Kampf gegen aufkeimendes Selbstmitleid wird ständig erschwert, weil so oft von außen Rechtfertigungs- und Erklärungsdruck kommt.  …habe ebend kein gebrochenes Bein – einem so verunfallten Menschen würde selbstverständlich kein anderer sagen "…ach, Gott, was hast Du denn…?" und ihn gleich zu einem Spaziergang auffordern…

Bewege mich schon wieder viel zu lange in gedanklichen, emotionalen und lebenspraktischen Teufelskreisen – von einem Frust in den anderen.

Es wird auch wieder besser werden, klar – und es hat keiner gesagt, das Leben sei einfach. Ute, verdammte Hacke, Du fehlst…

 

 

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