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das Tägliche tiefer Liebe | Widersprüche lösen sich auf | Rückblick auf diese Woche


 

In dieser Woche hielt das Leben wieder spannende Dinge für mich bereit! Die Arbeit mit meiner spirituellen Begleiterin war sehr intensiv – ich habe gute Reflektionen bekommen, die mich weiter bringen – es ist göttlich, eine Lichtgestalt als Freundin haben zu dürfen. Wirklich wesentliche Dinge zu erfahren und zu erlernen ist und bleibt schwer, ist immer wieder neu für mich. Doch gelungene Momente und kraftvolle Begegnungen, getragen von tiefen Gefühlen und zärtlichen Gesten, sind der Lohn aller Arbeit. Nun, ich kann auch nicht von der Hand weisen, dass das Frühlingserwachen mir in diesem Jahr, mehr als jemals zuvor, Kraft und Freude schenkt.

Ich bekam dieser Tage von meiner Begleiterin gespiegelt, was ich einer Freundin schrieb und konnte mich so besser selbst erkennen, versuchen, meine Strategie zu ändern.

ERKENNEN

„Dir mangelt es an einer klaren Strategie; du bist dir nicht wirklich sicher, was für dich richtig ist. Und das Universum ist lediglich eine große Kopiermaschine. Es vervielfältigt deine Gedanken.

Da gibt es nur einen Weg, um aus dem Dilemma herauszukommen: Du musst deine diesbezüglichen Gedanken ändern.“

Mich anzunehmen, zu schützen und mehr im Hier und Jetzt präsent zu sein, gelingt mir langsam, ich entkrampfe nach und nach.

ENTKRAMPFEN

„Zu versuchen, schmerzhafte Gefühle oder Erinnerungen einfach so loszuwerden, bedeutet nichts anderes, als sie abzuurteilen, und solch ein Aburteilen schließt sie nur noch fester an ihrem Ort ein. Es gibt nur einen einzigen Weg, wie Du schmerzhaften Gefühlen begegnen kannst, ihnen dabei bedingungslose Liebe entgegenbringen und bedingungsloses Angenommen werden darbieten kannst: erlaube ihnen, dass sie in Deinem Inneren bewusst erfahren werden und in Dir zum Ausdruck gebracht werden.

Sie stammen aus der Vergangenheit. Es ist nicht erforderlich, dass Du an sie glaubst oder Dich mit ihnen identifizierst. Erlaube ihnen einfach, sich auszudrücken. Erlaube ihnen, sich in Dir als bewusste Erfahrung zu manifestieren. Dann werden sie sich entkrampfen.

Wenn sie wahrhaft angenommen und durch die Erfahrung hindurch getragen werden, dann werden sie sich auch auflösen – nicht weil Du versucht hast, sie einfach so loszuwerden, sondern weil Du sie wahrhaft als Teil von Dir angesehen und als das angenommen hast, was sie sind.“

Bei mir und meinen Gefühlen zu sein, doch trotzdem den Sinn und Zweck als oberstes Ziel zu leben erscheint oft noch widersprüchlich. Auch dafür da zu sein, dass jetzt ein ganz bestimmter Mensch jetzt auch durch mich die Chance hat, weiter zu kommen, fühlt sich komisch an, weil ich noch nicht genau weiß, wie ich dabei behilflich sein kann. Habe dazu einen klaren Auftrag meiner Begleiterin bekommen und arbeite viel daran – aber Abstand zu wahren, ohne weitere Worte, ist eine harte Prüfung…

 

MEIN LEBEN HAT NICHTS MIT MIR ZU TUN – das zum Thema „das GROSSE GANZE“

„[…]machte es mir klar, dass das Leben in der Tat einen Zweck hat jenseits von "bekomme diesen Mann- bekomme dieses Mädchen- bekomme das Auto- bekomme den Job- bekomme das Haus- bekomme den Ehegatten- bekomme die Kinder- bekomme die Beförderung- bekomme das größere Haus- bekomme das neuere Auto- bekomme das Büro an der Ecke- bekomme Enkelkinder- bekomme graue Haare- bekomme die Abschiedsfeier beim Austritt aus dem Arbeitsleben- bekomme die Krankheit- und bekomme was solls damit".

Der Zweck des Lebens wird allerdings womöglich nicht das sein, was du denkst. […] ich war überrascht zu hören, dass mein Leben mit mir nichts zu tun hat. Zum anderen, ich war überrascht zu hören, dass es sehr wenig damit zu tun hat, was ich körperlich erreicht hatte, und dass es alles damit zu tun hatte, was ich spirituell erreicht habe.“

Momentan habe ich eine Arbeit, die mir hilft, auszuprobieren, es „Fünf Grade sein zu lassen“ – einen Schritt zurück zu treten, das macht mich froh. Nicht wie bei fast jeder neuen Aufgabe in der Vergangenheit, wo ich mich blind für alles andere auf neue Herausforderungen gestürzt habe! Ich muss mich selber frei lassen und den Perfektionismus loslassen. Es ist gut, sich daran zu erinnern, dass eines der Ziele in unserem Leben ist, nicht perfekt zu sein. Oft verlieren wir dieses Bestreben aus den Augen. Wenn wir einen Fehler machen, dann denken wir, wir hätten einen Fehlschlag erlitten oder würden irgendwelchen Erwartungshaltungen nicht entsprechen …

TUE EINEN SCHRITT ZURÜCK

„Das Leben erscheint oft überwältigend. Immer feste Termine, Verantwortlichkeiten, die immer mehr zunehmen, Dinge dauern zweimal so lange wie zuvor gedacht. Leute drängen einen, werden konfus. Kann man so arbeiten? Kann man so leben?

Das Arbeitstempo wächst und wächst. Das Internet schüttet Seiten um Seiten von E-Mails jeden Morgen über Dich aus. Darauf fängt das Faxgerät an, Seiten auszuspucken und dann kommt der Paketzustelldienst. Wie kann es Dir noch möglich sein, all dies zu bewältigen?

Wie kannst Du überhaupt in so einer Welt irgendetwas zu Ende bringen?

Mach einen Schritt zurück, einen Moment lang. Geh einen Schritt von allem zurück, und zwar regelmäßig. Ja, stimmt schon, es ist dringend. Ja, es macht einen verrückt. Aber vom übergeordneten Standpunkt Deines Lebens gesehen, ist es da wirklich so bedeutsam?

Du musst lernen, Deine Arbeit zu tun, ohne zuzulassen, dass Deine Arbeit Dich tut. Sei Dir immer gewahr, Du bist am Steuerruder. Deine Arbeit ist etwas, was Du Dir erwählt hast, aus welchen Gründen auch immer, um Deinem Leben einen Wert hinzuzufügen. Denkmal an das absolut schlimmste, das Dir auf der Arbeit passieren könnte, und mach Dir klar, dass Du es als Mensch aller Wahrscheinlichkeit nach überleben wirst. Das tut der Anerkennung und Ehrung Deiner Verantwortlichkeiten nicht im mindesten einen Abbruch; vergegenwärtige Dir nur, dass sie auf der Bühne Deines Lebens ihren wohlgesetzten Platz einnehmen und nicht mehr.

Lass Dich nicht von ihnen einholen. Besonders dann, wenn Dir alles zu viel wird — das ist der Zeitpunkt, zu dem es am dringlichsten ist, dass Du Deine Produktivität und Deine Kontrolle einsetzt. Sich Sorgen machen und sich aufregen sind die nutzlosesten Dinge, die man sich vorstellen kann. Nimm Dir einfach nur mal vor, diesen einen Schritt zurück zu machen. Je mehr Du Deinen inneren Frieden in Dir manifestierst, umso mehr können Deine Produktivität und Deine Kreativität das Ihre tun.

Behalte die Dinge in der richtigen Perspektive. Nimm es an, dass es eine Menge Dinge zu erledigen gibt, nimm es an, dass es zu Problemen kommen wird, und dann tu einfach nur genau das, was getan werden muss, ohne in irgendeinem Moment es an der angemessenen Kontrolle und der gebotenen Sorgfalt mangeln zu lassen. Hol einmal tief Luft, und dann stürz Dich mitten hinein ins Geschehen.“

Während ich hier schreibe und mich eine wohltuende Ruhe durchflutet, höre ich „Journey Of The Whales“ http://www.lastfm.de/music/Instrumental+Sounds+Of+Nature/_/Journey+Of+The+Whales whale-watching und bin dabei immer noch „einen Schritt zurück getreten“ – selbst, als mich gerade mein Herzblut angechattet hat und ich abweisend reagiert habe, um den für mich gesunden Abstand zu leben. Hard Stuff, mein Herz pocht, doch ich darf mich nicht weiterhin so leidensbereit zeigen, (gerade, weil ich Lino immer noch so sehr liebe) sonst werde ich immer und immer wieder auf´s Neue verletzt: sie wollte doch ein Ende, jetzt muss sie was lernen, sonst macht sie das immer wieder und das wäre nicht schön.Ich muss deshalb nicht um jeden Preis nett sein, authentisch zu bleiben ist wichtiger – wie andere das sehen, ist nachrangig, egal ob sie das verstehen oder nicht. Mein Wunsch angenommen und aufrichtig behandelt zu werden, mit allen meinen Gefühlen, ist etwas, für das ich jetzt unbedingt einstehen muss. Und ich habe viele Menschen um mich herum, göttlichen Beistand, Lichtgestalten und Mächte, die mir genau vorleben oder aufzeigen, was Liebe (angenommen werden) bedeutet. Bedingungslose Gefühle, aufrecht, angstfrei, ausgesprochen – offen. Wahnsinn. So würde ich gerne in die Arme meiner Angebeteten zurück, mit ihr diese wunderbaren Dinge teilen… voller Sehnsucht träume ich diesen Traum – und erkenne, dass es ein Traum ist. Kann mich jetzt mit diesen großen Gefühlen annehmen und lebe im Hier und Jetzt. Alles wird gut. In vielen scheinbar negativen Dingen beginne ich jetzt – ganz lebenspraktisch – etwas Positives zu erkennen. Eine neue Zeit ist für mich angebrochen. Es gibt kein Zurück.

 

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