die Tage, Frontex


Seit vielen Tagen möchte ich etwas schreiben, doch da liegt eine Fessel schwer um mein Herz. Nein, nein, lieber Leser, von einer Weihnachtsdepression bin ich weit entfernt. Doch da zehrt ein Schmerz, ein Unverständnis welches ich kaum denken kann. Unterbrochen von einer warmherzigen Begegnung mit lieben Freunden letzten Samstag, einer Umarmung eines Freundes, die mich passender Weis´ an “Die Glut” von Sandor Marai erinnerte und die tiefe Nähe, die Liebe meiner Familie, versuche ich meine Wut los zu werden – bestenfalls in etwas Positives zu wandeln, mit dem ich agieren kann. Um dafür Kraft zu haben, denke ich an Gespräche der letzten Zeit und an meine liebe Tochter – uns ihre Zukunft. Dabei bin ich auch, während das herzerweichende Konzert von Loreena Mckennitt “Nights From The Alhambra” läuft (McKennitt ist meine wunderbare Begleiterin, seit ich sie hörte, auf dem ersten Weg zu meinem Engel), in Gedanken und fast körperlich in meinem geliebten Irland. Ich sitze wieder auf Inishmore ( +53° 5′ 22.05″, -9° 38′ 28.94″) und träume mit dem Atlantik oder fliege von einem zarten irischen Lüftchen getragen wie einer der Schatten einer Wolke, die ich jetzt, an einem der “Twelve Pins” gerade sehe, hoch von der R343 (+53.278676, -9.569278) ins tiefe Connemara. Doch jede heilige Quelle viel zu fern, an der ich Beschwörungen sprechen oder meine Seele heilen, wenigstens nähren könnte. So werde ich gleich in die TV-Welt von Star Trek abtauchen und einen uisce beatha genießen, bevor… bevor wieder hochkommt: Die Bundesmittel zur Neonazi-Bekämpfung werden stark gekürzt und die europäische Grenzschutzbehörde “Frontex” wird hochgerüstet, soll unabhängiger und schnelle Eingreiftruppe werden. Da wird dann ein Flüchtlingsboot im Mittelmeer von einem italienischen Patrouillenboot zur Rückkehr gezwungen, obwohl schon Leichen und kein Wasser mehr an Bord waren. Wie wahnsinnig, alles nur Wirtschaftsflüchtlinge und ab dafür. Ein Kamm über den wir so beginnen zu scheren, eine Herzlosigkeit. Mauern, Teilung Trennung (und aktuelle Beiträge von german-foreign-policy): “es” ist da. Wir haben schon längst begonnen Grenzen dicht zu machen, Mauern zu erhöhen. Wir lassen es zu, in unseren Köpfen wollen wir sie nicht an unsere Wirtschaft `ranlassen, diese Blutsauger, wir haben ja nix über. Wirtschaftsflüchtling brummte mir durch den Kopf. Warum wird immer dieses Wort gebraucht, warum nicht Elendsflüchtlinge? Vielleicht weil klar ist, dass jeder Mensch sich und seine Familie aus dem Elend retten möchte? Frohe Weihnachten. Dann Kopenhagen und dieser Gipfel der traurigen Lachnummern. Dann die ganzen Enthüllungen über Afghanistan, die erschauern lassen, wenn wir darüber nachdenken, was wir wohl alles NICHT von Unserer Regierung erfahren. …und “bumm” habe ich wieder die Faust in der Tasche geballt. Und eben diese Fessel um´s Herz.

Für Eure Weihnachten, Euren Urlaub und zum Jahreswechsel wünsche ich Euch viel Freude und sende Euch Licht und Liebe.

Web-Empfehlungen: Für Schreiberlinge und Leseratten: Assoziations-Blaster! | Info über Inhalte, die nicht von Suchmaschinen indiziert werden: Deep Web | News wie immer hier: Schlafwandlers Infoseite

Update 31.8.10:

Am heutigen Tag findet ein multimedialer Vortrag und eine Diskussion mit Herrn Remmert-Fontes von „Aktion Freiheit statt Angst e.V.“, Berlin in der Moses-Mendelssohn-Akademie Halberstadt statt. Leider kann ich nicht teilnehmen, auch wenn mich das Thema sehr interessiert. Aus der Einladung möchte ich zur Erklärung des Begriffes „Frontex“ zitieren: „[…] Die europäische Sicherheitsarchitektur ist erwachsen aus dem Ansatz, verschiedene Teilfelder im Bereich der Inneren und öffentlichen Sicherheit, aber auch der Geheimdienstarbeit und der militärischen Sicherheitskonzepte enger miteinander zu verzahnen.

Eines der wesentlichen Ziele dieser integrierten Sicherheitsarchitektur ist die Abwehr „illegaler Migration“.

Dies wurde vor allem forciert mit der Schaffung der europäischen Grenzschutzagentur „FRONTEX“, die ganz bewußt nicht als Behörde, sondern als „Agentur“ gegründet worden ist. FRONTEX besitzt zwar teilweise exekutivische Befugnisse, soll aber in erster Linie koordinierend tätig sein. Hierzu sind bei allen nationalen Sicherheitseinrichtungen (als Polizeien, Paramilitärs, Streitkräfte und Geheimdienste etc.) der EU-Mitgliedsländer „Verbindungsstellen“ eingerichtet worden.
Wichtig ist hierbei, daß FRONTEX als Agentur eben keinem Ministerium unterstellt oder dem EU-Parlament gegenüber rechenschaftspflichtig ist, sondern aus Vertretern der EU-Kommission und der Mitgliedsländer bestehenden Verwaltungsrat.

FRONTEX koordiniert also Einsätze multinationaler Einheiten verschiedener Einrichtungen und Organe gegen Flüchtlinge und kann dazu Material (Schiffe der Marine und Küstenwache, Hubschrauber, Flugzeuge, Waffen etc.) und Personal dieser Einrichtungen anfordern. Alle Mitgliedsländer stellen bestimmte Kontingente hierfür auf Abruf bereit, worüber FRONTEX eine Datenbank führt. Gleichzeitig gibt FRONTEX gezielte Informationen über Flüchtlingsbewegungen und Routen an nationale Sicherheitsorgane, damit diese effektiv eingreifen können.
Darüber hinaus aber wird das Budget von FRONTEX sukzessive erhöht, wodurch eigenes Material (u.a. Schiffe und Hubschrauber) angeschafft wurde und wird.

Man kann FRONTEX also mit einer supranationalen, militärischen Einsatzzentrale zur (militärischen) Abwehr von Flüchtlingen betrachten – geführt von einem finnischen Brigadegeneral und mit permanenter informationeller Unterstützung der NATO (Aufklärungssatelliten) und Geheimdienste.

Flankiert wird die europäische Sicherheitsarchitektur aber auch durch den Aufbau europäischer Datenbank-Verbünde, die umfassende Sammlung und Speicherung von Daten aller Menschen aus möglichst vielen Lebensbereichen (Vorratsdaten, biometrische Daten, Reise- und Bewegungsdaten, Finanzdaten) ermöglichen.

Das dritte Element sind juristische Konstruktionen, die systematisch das Asylrecht und internationales Völkerrecht aufweichen bzw. umgehen. Die Beispiele sind die sog. „Drittstaatenregelung“, die Nicht-Anerkennung des Seerechts bei auf See aufgebrachten Flüchtlingen, die Dublin II-Verordnung und andere.

Das vierte Element sind bilaterale Abkommen mit „EU-Anrainerstaaten“, zu denen absurderweise auch Libyen, Algerien und Marokko gezählt werden. Diese Verträge verpflichten diese Länder zur Rücknahme auf EU-Territorium aufgegriffener Flüchtlinge und einer stärkeren Grenzsicherung der EU-abgewandten Seiten und versprechen im Gegenzug massive (meist militärische) Aufbau- und „Entwicklungshilfe“.

In diesen Ländern werden Auffanglager („detention camps“) angelegt, in die Flüchtlinge oft für mehrere Monate unter unwürdigen Bedingen verbracht werden. Dort haben sie die Möglichkeit, in einem „Schnellverfahren“ Asyl in der EU zu beantragen, werden aber im Normalfall von dort weiter nach Süden abgeschoben. Aus Libyen wurde berichtet, daß ganze Busladungen von Flüchtlingen ein stückweit in der Wüste mit einer Tagesration Wasser ausgesetzt wurden.

Es muss die Frage gestellt werden, inwiefern diese Sicherheitsarchitektur zwar im polizeilich-militärischen Sinne mehr Sicherheit bringt – was einige Experten bezweifeln -, gleichzeitig aber genau die konstituierenden Freiheiten und Grundrechte der europäischen Demokratie bedrohen könnte und im speziellen Falle das Völkerrecht und das Recht auf Asyl, wenn Flüchtlinge wie militärische Gegner oder Kriminelle behandelt werden. […]“



Advertisements
  1. -.-
    25. Dezember 2009 um 14:53

    Als schon längst Erwachsene sehnen wir uns jedes Jahr wieder zurück nach der unbeschwerten, von weltweiten (schlechten) Nachrichten unbeeinträchtigten Vorweihnachtsfreude unserer Kinderzeit zurück und leiden dann doppelt. Alle guten Wünsche auch für dich, Christian 🙂

  2. Harry
    26. Dezember 2009 um 09:06

    hm. ja, Christian. Allein die Liebe hält uns lebendig. Aber leichter wird es deswegen auch nicht.Dir alles Liebe & Gute.

  3. Schlafwandler
    26. Dezember 2009 um 12:37

    Oh, PiPu, oh, Harry… lieben Dank für Eure Kommentare, sie haben mich berührt. Kommt gut ins neue Jahr – ich wünsche Euch beiden dafür alles Glück der Welt, doch besonders viel inneres Glück, aus dem Ihr schöpfen könnt! Drück´ Euch, bis denne!

  4. Schlafwandler
  5. Schlafwandler
    26. Juni 2010 um 16:03
  6. Schlafwandler
    31. August 2010 um 14:55

    Update zu "Frontex" im obigen Blog.

  7. Schlafwandler
    6. September 2010 um 04:21

    "Herrschaftsreserve 06.09.2010 BERLIN (Eigener Bericht) – Mit der Forderung nach härterem Vorgehen gegen muslimische Migranten variieren Teile des deutschen Polit-Establishments die rassistische Kampagne des noch amtierenden Bundesbank-Vorstandsmitglieds Sarrazin. Wer sich deutschen Vorstellungen nicht gänzlich anpasse, "kann nicht auf Dauer in Deutschland bleiben", erklärt der Innenminister Bayerns, Joachim Herrmann (CSU). […]" http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57887

  8. 20. Oktober 2010 um 15:42

  9. 21. Oktober 2010 um 16:32

    Irish, Celtic… bagpipes!

  10. 6. Februar 2011 um 12:57

    Berlin, 08.02.2011: Solidaritätskundgebung mit den hungerstreikenden MigrantInnen in Griechenland

    „Liebe Mitglieder, liebe Freundinen und Freunde,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    wir unterstützen diesen Protestaufruf des Berliner „Bündnis gegen Lager“
    und rufen unsere Mitglieder, Freundinnen und Freunde auf, sich dem
    Protest anzuschließen.

    Die im Rahmen der europäischen Sicherheitsarchitektur immer wieder
    verschärfte Politik der Abschottung Europas, der quasi-militärischen
    Jagd nach Flüchtlingen und der Kriminalisierung dieser muss dringend
    beendet werden, denn sie widersprechen dem Grundgedanken humanitären
    Völkerrechts und sind modernen Demokratien unwürdig.

    Leider stehen hinter dieser Politik handfeste Wirtschaftsinteressen –
    insbesonder die der Sicherheits- und Rüstungsindustrie, die massiv seit
    den ersten Übereinkommen und Verträgen des europäischen Raumes für einen
    Ausbau des Sicherheitssektor lobbyiert.
    Hierbei sei auf die Analysen von Statewatch oder der Informationsstelle
    Militarismus e.V. verwiesen (http://statewatch.org/ und
    http://www.imi-online.de).
    Die von verschiedenen Studien immer wieder betonten positiven Effekte
    von Immigration (auch für den Staatshaushalt und Arbeitsmarkt!) werden
    der Öffentlichkeit natürlich meist verschwiegen.

    Wir selbst tragen ebenfalls Informationen zu diesem Themenkomplex
    zusammen und bieten Vorträge und Workshops zum Thema.

    Also: zeigen wir gemeinsam, daß wir keine Festung Europa wollen und daß
    Europa eine rechtlich und ethische Verpflichtung hat, Flüchtlinge
    aufzunehmen und vor allem menschenwürdig zu behandeln!

    Viele Grüße/Best regards,
    Ricardo Cristof Remmert-Fontes

    Mobile: +49-170-2487266
    E-Mail: rcrf@aktion-fsa.de

    ——– Original-Nachricht ——–
    Betreff: Fwd: Solidaritätskundgebung mit den hungerstreikenden
    MigrantInnen in Griechenland am 8. Februar
    Datum: Fri, 04 Feb 2011 12:25:23 +0100
    Von: Flüchtlingsrat Berlin
    Antwort an: buero@fluechtlingsrat-berlin.de
    An: Verborgene_Empfaenger:;

    *WEITERLEITUNG:

    *Das Bündnis gegen Lager ruft zu einer Solidaritätskundgebung mit den
    hungerstreikenden MigrantInnen in Griechenland auf!*

    *Am Dienstag, den 8.2.2001 um 16:30 vor der griechischen Botschaft in
    der Jägerstr. 54 (Nähe Gendarmenmarkt, Berlin-Mitte).

    Bitte weitersagen, weitermailen, weiterverbreiten! Kommt alle!
    Legalisierung jetzt!
    Gleiche Rechte für alle!
    Alle Grenzen abschaffen!

    Kontakt: buendnis_gegen_lager@riseup.net, http://bglbb.blogsport.de/

    Am 25. Januar sind 300 MigrantInnen in Griechenland in den Hungerstreik
    getreten. Sie fordern eine kollektive Legalisierung all jener, die
    aufgrund ihrer Herkunft aus der griechischen Gesellschaft ausgeschlossen
    wurden — Asylsuchende, Flüchtlinge ohne Anerkennung, illegalisierte
    Menschen, ausgebeutete ArbeitsmigrantInnen. Es ist nicht der erste
    Hungerstreik in Griechenland, schon vorher waren Menschen gezwungen, ein
    solch drastisches Mittel zu ergreifen, um ihre Rechte zu erkämpfen.

    Wir sind MigrantInnen aus ganz Griechenland. Wir kamen hierher wegen
    Armut, Arbeitslosigkeit, Krieg und Diktatur. Die multinationalen
    Konzerne und ihre politischen Diener ließen uns keine andere Wahl als
    unsere Leben 10 Mal zu riskieren, um an Europas Tür anklopfen zu können.
    […] Wir kamen nach Griechenland, wir arbeiten, um uns und unsere
    Familien zu ernähren. Wir leben ohne Würde, in der Dunkelheit der
    Illegalität, so dass Arbeitgeber und der Staat von unserer Ausbeutung
    profitieren können. Wir leben von unserem Schweiß und mit dem Traum,
    eines Tages die gleichen Rechte wie unsere griechischen KollegInnen zu
    haben. […] Die Antwort auf die Lügen und die Grausamkeit muss nun
    gegeben werden, und sie wird von uns kommen, Migrantinnen und Migranten.
    Wir stellen uns in die erste Reihe, mit unseren eigenen Leben, um diese
    Ungerechtigkeit zu stoppen. Wir fordern die Legalisierung alle
    MigrantInnen, wir fordern die gleichen politische und soziale Rechte und
    Pflichten wie sie auch die griechischen ArbeiterInnen haben.

    /Versammlung der hungerstreikenden MigrantInnen, Januar 2011/

    Die Hungerstreikenden prangern nicht eine besondere griechische
    Situation an. Sie sprechen über die Konsequenzen der europäischen
    Politik, Grenzen zu ziehen und Menschen aus der Gesellschaft
    auszuschließen. Der Versuch, Europa zu erreichen, ist oftmals ein
    tödliches Unterfangen. Flüchtlinge und MigrantInnen sind in Europa nicht
    willkommen, und Zäune, Grenzpolizeien und -agenturen, Internierungslager
    und Abschiebeprogramme wuchern in Europa — nur, um die Unerwünschten in
    die Ferne zu bannen. Aber die Träume und Begehren der Unerwünschten sind
    stärker und haben viele befähigt, die Grenzen zu überschreiten. Die
    Anwesenheit einer migrantischen Bevölkerung in Europa ist Realität, und
    sie sind gekommen und kommen immer noch, um zu bleiben.

    Es sind jedoch nicht nur die Zäune und Grenzen, die gegen die kommenden
    BürgerInnen Europas gerichtet sind. Das Europa, welches all seinen
    BürgerInnen eine gleichmäßige Rechtelandschaft versprochen hat, schließt
    Nicht-EuropäerInnen von politischen und sozialen Rechten aus, degradiert
    sie zu BürgerInnen zweiter Klasse. So wurde eine ausbeutbaren
    Arbeiterklasse und eine benachteiligte und entrechtete Bevölkerung
    geschaffen. Europa profitiert von diesen Arbeits- und Lebensbedingungen.
    Im Süden der EU ist der landwirtschaftliche Sektor von den
    AbeitsmigrantInnen abhängig, und in ganz Europa stellen MigrantInnen das
    Rückgrat vieler Dienstleistungsindustrien, deren Produkte als
    selbstverständlich angesehen werden.

    Doch wir reden über Menschen, mit Träumen und Hoffnung, mit tausenden
    Gründen, zu gehen und zu kommen. Doch wenn sie in Europa ankommen,
    werden ihnen ihre Menschenrechte abgesprochen, sie müssen sich der Gnade
    eines Asylsystems unterwerfen und leben am Rande der Gesellschaft.
    Dieser soziale Ausschluß und Entrechtung, das Fehlen politischer und
    sozialer Rechte führt zu den unertragbaren Bedingungen, die dann als das
    „Migrationsproblem“ thematisiert werden, nur um Repression, Ausschluß
    und Abschiebung zu rechtfertigen.

    Migration ist weder ein Verbrechen noch ein Problem. Es ist die Politik
    der Europäischen Union, die kriminell und höchst problematisch ist. Der
    Europäische Pakt zu Einwanderung und Asyl von 2008 hat diese
    unmenschliche Politik, die schon seit Jahren verfolgt wird, weiter
    zementiert. Zwar werden notwendige Schritte in der Asyl- und
    Einwanderungspolitik erwähnt, aber der alleinige Fokus lag auf der
    weiteren Stärkung der Grenzen, des Ausschlußes und der Abschiebung. Er
    ist eine Kriegserklärung an die MigrantInnen. Es wird viel über
    Solidarität zwischen den EU-Mitgliedsstaaten geredet, aber er hat die
    südlichen Staaten der EU des einzigen angemessenen migrationspolitischen
    Instruments beraubt, denn er enthält ein ausdrückliches Verbot
    kollektiver Legalisierung.

    Die Hungerstreikenden in Griechenland haben sich entschieden, für ihre
    Rechte zu kämpfen. Zu Recht! In einem Klima verstärkter Repression und
    anti-migrantischer Polemik müssen auch wir handeln. Nicht nur in
    Griechenland, sondern in ganz Europa und tatsächlich auf der ganzen Welt
    müssen wir uns für gleiche Rechte für alle einsetzen. Unsere Solidarität
    gilt den Hungerstreikenden in Griechenland, und wir rufen alle
    AktivstInnen in Europa dazu auf, sich für die Sache einer allgemeinen
    und bedingungslosen Legalisierung einzusetzen.

    Flüchtlingsrat Berlin e.V.
    Georgenkirchstr. 69-70
    10249 Berlin
    Tel: 030/24344 5762
    Fax: 030/24344 5763
    http://www.fluechtlingsrat-berlin.de


    Aktion Freiheit statt Angst e.V.
    Rochstrasse 3
    D-10178 Berlin

    Fon: +49-30-69209922-1
    Fax: +49-30-69209922-9

    E-Mail: kontakt@aktion-fsa.de
    Web: http://www.aktion-freiheitstattangst.org
    Facebook: http://www.facebook.com/freiheitstattangst
    Twitter: http://twitter.com/aktionfsa

    ———————————————————————
    *Ihre Spende ermöglicht unsere Arbeit!*

    Spendenkonto:
    Inhaber: Aktion Freiheit statt Angst e.V.
    Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG
    Kontonr.: 1105204100
    BLZ: 43060967

    Online spenden:
    https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/component/artforms/?formid=8

    ———————————————————————
    *Ko-Kreis (Vorstand)*
    Ricardo Cristof Remmert-Fontes | Sophie Behrendt
    Nannette Roske | Dr. Rainer Hammerschmidt

    *Registergericht und Nummer*
    Amtsgericht Charlottenburg | VR 28834 B

    *Steuernummer*
    27/659/52868

    ———————————————————————
    *Kontaktdaten als VCard downloaden*
    http://www.aktion-freiheitstattangst.org/download/rcrf.vcf

    *PGP-/GnuPG-Key*
    http://www.aktion-freiheitstattangst.org/download/rcrf.gpgkey.zip
    ———————————————————————
    Newsletter der Aktion Freiheit statt Angst e.V.
    Newsletter@aktion-fsa.de
    http://lists.aktion-fsa.de/cgi-bin/mailman/listinfo/newsletter

    Newsletter abbestellen:
    http://lists.aktion-fsa.de/cgi-bin/mailman/options/newsletter


    Aktion Freiheit statt Angst e.V.
    Rochstrasse 3
    D-10178 Berlin

    Fon: +49-30-69209922-1
    Fax: +49-30-69209922-9
    E-Mail: kontakt@aktion-fsa.de
    Web: http://www.aktion-freiheitstattangst.org
    Facebook: http://www.facebook.com/freiheitstattangst
    Twitter: http://twitter.com/aktionfsa

    ———————————————————————
    *Ihre Spende ermöglicht unsere Arbeit!*

    Spendenkonto:
    Inhaber: Aktion Freiheit statt Angst e.V.
    Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG
    Kontonr.: 1105204100
    BLZ: 43060967

    Online spenden:
    https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/component/artforms/?formid=8
    (Anerkennung als gemeinnütziger Verein beim Finanzamt beantragt)

    ———————————————————————
    *Ko-Kreis (Vorstand)*
    Ricardo Cristof Remmert-Fontes | Sophie Behrendt
    Nannette Roske
    Dr. Rainer Hammerschmidt

    *Registergericht und Nummer*
    Amtsgericht Charlottenburg | VR 28834 B

    *Steuernummer*
    27/659/52868″

  11. 8. Februar 2011 um 17:21

    Griechenland: „Ich lebe in der Hölle und habe nur noch Alpträume“
    via http://daoweg.wordpress.com/2011/02/07/griechenland-ich-lebe-in-der-holle-und-habe-nur-noch-alptraume/

  12. 12. Mai 2013 um 11:28

    «Es ist ein brandgefährlicher Prozess im Gang» | WOZ Die Wochenzeitung
    http://www.woz.ch, http://www.woz.ch/1243/militarisierung/es-ist-ein-brandgefaehrlicher-prozess-im-gang
    >> Die Schweizer Armee probt den Krieg gegen den inneren Feind – und liegt damit im Trend. In ganz Europa, sagt der deutsche Friedensforscher Tobias Pflüger, findet eine zivilmilitärische Aufrüstung statt. Interview: Jan JirátMassiv aufgerüstet: Polizei und Militär überschneiden sich in Funktionen und…<> Bundeswehr entwickelt Drohnen-Würmer zur Aufstandsbekämpfung in urbanem Gelände http://www.heise.de Die Militäruniversität Hamburg forscht an schlangenförmigen Landrobotern gegen „Guerillas, Rebellen, Partisanen und Terroristen“. Die Würmer könnten sogar Treppen steigen <> Die Spione Brüssels: EU baut eigenen Geheimdienst auf deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
    Neben der CIA und dem KGB gibt es auch einen eigenen Geheimdienst. Die EU Intelligence Community beschäftigt 1.300 Mitarbeiter und kostet den Steuerzahler 230 Millionen Euro jährlich. Nun regt sich im Europäischen Parlament Widerstand gegen die Truppe. Denn niemand kontrolliert die Spione Brüssels… <>NATO-Geheimarmee – Luxemburgs Premier vor Geheimdienstausschuss « Kritische Standpunkte standpunkte.blogsport.de <> EuroGendFor – Die europäische Sondereingreiftruppe für zukünftige Bürgerkriege – Wissenswertes – Art http://www.goldseiten.de EuroGendFor – Die europäische Sondereingreiftruppe für zukünftige Bürgerkriege <> Russland und Japan wollen Friedensvertrag – die BRD nicht – Putin Donnerstag in Berlin? (Videos) pravdatvcom.wordpress.com Fast 68 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs am 08. Mai 1945 wollen Russland und Japan wieder Verhandlungen über einen Friedensvertrag aufnehmen. Die derzeitige Situation sei „unnormal'“, heißt … <> Bürgerkriegsmanöver – Bundeswehr übt Einsatz gegen Friedensaktivisten und ‚Terroristen‘ http://www.nrhz.de Unabhängig, engagiert und kritisch. NRhZ-Online – Neue Rheinische Zeitung – info@nrhz.de <> EU-Vertrag: Todesstrafe in Europa nun doch abgeschafft ? – Schön wär’s… http://www.radio-utopie.de Bis vor wenigen Tagen gab es die Sorge, dass die Todesstrafe im geplanten EU-Ref… <> Informationsstelle Militarisierung (IMI) » WAR STARTS HERE CAMP 2012 http://www.imi-online.de Dieser Beitrag entstammt der Broschüre „Entdemokratisierung und Krieg – Kriegeri… <<

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Konflikte, Partnerschaft, Sexualität, Beruf

Beratung, Coaching, Mediation...

Hans J. Günther

martial arts and traditional chinese medicine, culture and things :)

zentao blog über zen + anderes

Alltag, Buddhismus, Zen, Zengeschichten, Menschen, Fotografieren, Reisen, Videos

Jacob Jung Blog

Politik - Gesellschaft - Gegenöffentlichkeit

Blog Daochan - Fließende Weisheit

Tantrische Meditation Innere Kampfkunst

Gedacht | Geschrieben | Erlebt | Gesehen

Meine Meinung, meine Erlebnisse, meine Phantasien etc.

nokturnaltimes.wordpress.com/

Reflektion statt Resignation

Ingrids Space

Von mir, für euch!

Joachims Space

Das Leben eines Menschen ist wie ein Buch. Hier dürft ihr blättern

puzzle*

... lieber verwirrt als gelangweilt.

Leer

Alles ist machbar...

Klanggebet Blog

Spiritualität, die ins Leben führt.

Image Location

*Um sehen zu können, musst du deine Seele öffnen*

My Life

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.

... Kaffee bei mir?

Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

Zweitesselbst's Blog

Just another (..) Wie auch immer, man kann sich aufregen oder vom Leben verwirren lassen. (..) WordPress.com site

Schlafwandler

Wahres Mitgefühl ist immer stark, und die wahrhaft Starken sind voller Zärtlichkeit.

Charwind's Blog

Just another WordPress.com site

Gaumenfreuden

Die schönste Nebensache der Welt: Essen & Trinken

Human Being=Der MenschenFreund

Es kommt nicht darauf an Was du siehst, sondern Wie du es betrachtest. Es kommt nicht darauf an Was Du erlebst, sondern Wie Du es erlebst.

%d Bloggern gefällt das: