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Vom Weg #3, erstes Fühlen, in welche Richtung es jetzt gerade geht


Der “Kreisel” mit Pierre Kuzmenko – er gehört zu den Übungen meiner TaiChiGung – Schule; unser Gi-Gong ist koreanisches Wonchuk-Gi-Gong   und enthält auch Teile von Gi-Gong-Großmeister Kim, K.-T. (Vorsitzender der International-Wonchuk-Gi-Gong-Federation Europe, Deutschland).

Vor mir liegt ein DIN-A3-Plakat mit lauter koreanischen Schriftzeichen und Übungsanleitungen in Bildern. WOW, Großmeister Kim, K.-T. war gestern das erste mal in Meister Kim, Sang-Yeuls Sportakademie und hat uns in Gi-Gong unterrichtet: Klopfmassagen gegen verschiedene Beschwerden, Atem-, Meditations- und Dehnungsübungen bis hin zur Einführung in “freies-Gi-Gong-Tanzen”. Dieser Meister kann das Chi (auch Qi oder Gi) so lenken, dass er “mit seinen Händen heilen kann”, ist als Heilpraktiker tätig; und natürlich kam auch von ihm der Hinweis auf die tollen Möglichkeiten, in der freien Natur Energiearbeit zu leisten (ich habe mit Baum Qigong ja schon mehrfach Erfahrungen machen dürfen…). Großartige Lehrstunde, ich bin gespannt auf die nächsten! Sterbecke 21. 036 Wieder ein ganz kleiner Schritt auf dem Weg von 1000 Meilen in Richtung des Spürens, des Fühlens (Spueren hilft dem Koerper, mit dem Wind zu segeln, Sensory Awareness: immer und überall… und TASTSINN – FRÜHER UND HEUTE) – so nach Innen “sehen” zu lernen, ist ein wichtiger Teil meiner derzeitigen spirituellen Entwicklung: gefühltes Wissen und erfahrener Glaube. – Mit Meditations- und Atempraktiken (ob in Ruhe oder Bewegung) ordnet sich ganz langsam das Bild und die Zusammenhänge vom eigenen inneren körperlich-seelischen Mikrokosmos im äußeren Makrokosmos, erlebbare Ganzheitlichkeit. Die Pflege des Lebens, getragen von geschärften Sinnen, klareren Gedanken und positiv veränderter Körperlichkeit geht so einher mit hoffnungsvoll stimmender Sinnvervollständigung.

“[…]Um Unsterblichkeit (oder Tao) zu erlangen, haben die Taoisten verschiedene Methoden entwickelt. Eine davon ist die taoistische Meditation, eine Art „innerer Alchimie“. Meditation und richtiges Atmen (nei kung) sollen zusammenwirken, um aus der biologischen Energie des Körpers und der geheimen Kraft des Universums ein „inneres Elixier“ entstehen zu lassen. Wie in einem alchimistischen Prozess soll eine Essenz in die andere geläutert werden –

Ching (biolog. Energie) –> Chi

Chi –> Shen 

Shen (Chinesisch: 神) bedeutet „Geist“, „Gott“, „Gottheit“, „Bewusstsein“ und ist ein Schlüsselwort in der chinesischen Philosophie, Religion und Medizin. Im Taoismus soll Shen aus der Bewegung der Lebensessenz „Jing“ (Yin – Kreativität, Sexualität) und der Lebensenergie „Chi“ (Yang – Energie, Atem, Kraft) entstehen.

– damit ein Elixier entsteht, das den menschlichen Geist in den Zustand der „Leere“ (Shu) überführt, in welchem das Ich mit dem kosmischen Bewusstsein verschmilzt. […]” aus „Das chin. Schattenboxen Tai Chi“ von Frieder Anders

Auch asienbezogen – mein, doch hier anderes Thema:  Die mongolische Sängerin Urna Chahar-Tugchi begleitet mich schon ein paar Jahre… deshalb meine heutige Film-Empfehlung: Das Lied von den zwei Pferden, Kritik auf kino.de. “[…]Urna bricht ins Hinterland auf, um ihrer verstorbenen Großmutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Sie will ihre während der chinesischen Kulturrevolution zerstörte, uralte Violine in Ulaanbaatar restaurieren lassen und gleichzeitig die fehlenden Strophen eines Lieds über Dschingis Khan finden. Ihre Suche führt sie in die entlegene, mongolische Steppen. Während der Kleintransporter im Morast stecken bleibt und die Mitfahrer tagelang auf Hilfe warten, fragt Urna die wenigen Jurten-Nomaden über das Lied aus.[…]”

(–> vom Weg #2, Suche + kleine Schritte, –> vom Weg #1, Anfang, dankenswerter Weise erschienen auch beim „Daoweg“-Blog R. Buttlers)

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  1. 22. Juni 2011 um 21:06

    einerseits spürt man von andern manchmal mehr als von sich selbst. andererseits aber auch wieder nicht.

    wünsch dir was. LG Claus

    • 23. Juni 2011 um 11:40

      “Der erste und grundlegende Erfolg der Kultivierung beginnt mit dem Fühlen, kehrt zurück zu Fühlen und Wahrnehmung und mündet in einen Zustand der Einswerdung. Es gibt keine Möglichkeit der Kultivierung ohne das Fühlen.”
      Huia Chin-Nan

      LG, Chris

  2. 23. Juni 2011 um 22:23

    Heute hatte ich einen wunderbaren Abend. Habe das Glück gehabt, einen ganz lieben Menschen bei erhebenden Gesprächen zu Kampfkunst, Spiritualität und Ganzheitlichkeit etwas näher kennen zu lernen. Zwei Stunden nahm sie sich allein Zeit für eine erste TCM-Diagnose (Anamnesegespräch hinsichtlich der 5 Wandlungsphasen, Zungen- und Pulsdiagnose; gelernt hat sie in der Schule für Traditionelle
    Chinesische Medizin Martin Schönleben
    Gesundheit • Leben • Lernen
    ). Spannend, alles total spannend. Große Dankbarkeit. Spüren, Hinspüren und Zusammenhänge kennen lernen – dafür offene Menschen tragen so liebevolle Dinge in sich, die sie auch liebend gerne Teilen. Wieder bewahrheitet sich: es gibt immer jemand, der dir helfen kann. Nicht nur „Prinzip Hoffnung“, sondern noch getoppt: derjenige hat auch noch watt davon und gibt frei, mit großer Freude im Sinne des GROSSEN GANZEN, „[…]das Wissen gehört nicht mir; Gesundheitssorge sollte jedem zugänglich sein[…]“
    Habe die tolle Geschichte zu ihrem Taiji Jian gehört, wie „es zu ihr kam“, und hatte ein Déjà-vu: In ihrem Behandlungszimmer sitzend und den Erläuterungen zur TCM lauschend, bei Räucherwerk, Tee und Entspannungsmusik mit einem wunderbaren Blick ins Grüne, wurde ich doch deutlich an die erste Sitzung bei meiner spirituellen Begleiterin, meinem Engel U. erinnert… 😀 Vertrauen. Nähe. WOW.

  3. 26. Juni 2011 um 14:12

    Seit dem 24.8.10 bin ich beim Taiji. Harmonie und Balance, Dankbarkeit und Glück – ein Geschenk in diese Richtung fühlen zu können – nach all den Jahren inneren Leids. Tägliche Übungen, ausreichend Schlaf, grüner Tee, Meditation, Atmen ins Meer des Atems, philosophische Hintergründe beleuchten, spiritueller Austausch, Zentrierung… u.v.m. – das Gesamtpaket hat meine Fitness sehr positiv beeinflusst. Blutwerte, Blutdruck, Gelassenheit, Konzentrations- und Fokussierungsfähigkeit, „Zipperlein“, Körpergewicht – vieles hat sich verbessert. Dieses „am besten entwickelte Gesundheitssystem der Welt“ wirkt halt ganzheitlich! Nachmachen empfohlen!
    Taiji Jian Übungen

  4. 2. Juli 2011 um 13:21

    meine Taiji-Links
    https://schlafwandlerchris.files.wordpress.com/2011/07/taiji-im-netz.doc
    meine Zusammenfassung an im Netz gefundenen Texten zu Atmung, Stand und Qi in versch. Zusammenhängen
    https://schlafwandlerchris.files.wordpress.com/2011/07/atmung-und-stand-und-qi-in-untersch-zusammenhc3a4ngen.doc
    meine Zusammenfassung an im Netz gefundenen Texten: Taiji – der Anfang
    https://schlafwandlerchris.files.wordpress.com/2011/07/tai-chi-ein-anfang.doc
    meine Zusammenfassung an im Netz gefundenen asiatischen Weisheiten, Sprüchen u.ä.:
    https://schlafwandlerchris.files.wordpress.com/2011/07/asiat-weisheiten.doc

    (Dateien heute aktualisiert)

  5. 2. Juli 2011 um 13:27

    … vor einiger Zeit schrieb Alfred-Johannes Neudorfer zwei kurze Arbeiten über Aufmerksamkeit. Mit fremdbestimmter Aufmerksamkeit untrennbar verbunden ist der Begriff der „Identifizierung“. Auf diesen möchte er nachstehend als kleinen Gedankenanstoß etwas genauer eingehen: http://www.wingtsunwelt.com/news.php?id=1926

  6. 5. Juli 2011 um 18:54

    Erstes Fühlen „des Loslassens“ auf vielen Ebenen, geübt mit Taiji.
    Ohne Loslassen kein Tai Chi“ via http://www.64-schattenboxer.de

  7. 13. September 2011 um 17:31

    Ein Gebet in Bewegung http://www.taiji-europa.de/ von Martin Schmid – diesen Text kann ich – selbst mit meiner ach so kurzen Taiji-Erfahrung fast blind unerschreiben. Umschreibt einen Teil dessen, wieso Taiji lernen zu dürfen mein gelebter Traum ist, auch besetzt mit der Sehnsucht nach Shen. Über Persönlichkeitsentwicklung auf meinem spirituellem Weg.

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